1967

Das Zock-Fest
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DAS ZOCK-FEST – oder die kurze, aber intensive Berührung von ZÜND-UP mit der Wiener Avantgarde-Kunst und dem Wiener Aktionismus

Anfang – Höhepunkt – Ende
Anfang – die Kontaktaufnahme zu den Aktionisten:
… niemals vorher und nachher habe ich die mausgrauen Studenten der Architektur an der TH Wien so aufgeregt in den Gängen der Hochschule diskutieren gesehen wie nach dem Vortrag von Otto Mühl bei Günther Feuersteins Vorlesung »Gegenwartsarchitektur« im Wintersemester 1966/67. Was hatte dieser Otto Mühl an sich, das die lethargischen Technik-Studenten so aus der Fassung gebracht hatte? Ich und wir wollten es genauer wissen. Otto Mühl hatte uns in der Vorlesung aufgefordert, ihm bei der Organisation einer Veranstaltung zu helfen. Meine Studienfreunde und ich waren spontan dazu entschlossen. Es war damals ziemlich leicht, die CV-Verbindung Austria Wien zu überzeugen, eine Veranstaltung mit den Wiener Aktionisten zu organisieren. Die Austria war 1967 eine aufgeschlossene Verbindung. Niemand wusste, worauf er sich beim ZOCK-Fest einließ. Otto Mühl schlug vor, dass die Verbindungsmitglieder in voller Montur (Wichs) zur Veranstaltung kommen sollten – das aber war den »Bundesbrüdern« dann doch zu viel und sie kamen in »Zivil«.
Höhepunkt – Das ZOCK-Fest im Grünen Tor